„Hittin‘ things is just so much fun!“

29. März 2019|

Mitlerweile ist es gut 15 Jahre her, dass ich zum ersten mal auf einem Schlagzeug gespielt habe, MEIN Schlagzeug. Zuvor habe ich sicherlich 12 Monate lang alle Hausgenossen mit den Geräuschen von Ess-stäbchen vs. Schreibtisch nerven und somit ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten müssen. Ebenfalls erinnere ich mich noch genau an den Tag, an dem ich meine ersten Sticks gekauft habe…das war übrigens deutlich vor dem Kauf meines ersten Kits und klar, den damals hiesigen Laden gibt’s schon lange nicht mehr.

Das Musizieren, vorallem das Drummen kann eine Sucht sein. Es kann überaus großen Spaß, wie überaus großen Frust bereiten und ohne Vorwarnung von jetzt auf gleich oder nach Tagesform wechseln. Wie oft habe ich mein verfluchtes, geliebtes Kit schon zur Hölle geschickt? Wie oft habe ich schon daran gedacht alles hinzuschmeissen und gleichzeitig mich selbst in einer fernen Zukunftsvision gesehen, versucht über das neue Tool Album zu sprechen ohne über das Drumming auszuflippen? Bullshit!

Das unbeschreibliche Gefühl zu „grooven“ (wenn es denn mal vom Schicksal gestattet ist) muss wohl gepaart sein mit dem simplen, uralten Gedanken, irgendetwas in kleine Stücke zu schlagen. Warum sonst machen Drummer stets einen so entspannten Eindruck? Es ist ein Phänomen, es ist gespenstisch und die reine Wahrheit, aber ich kann mitlerweile eine Handvoll Menschen aufzählen, die ich ohne Vorkenntnis als „Drummer“ entlarvt habe um später mit offenem Mund zu erfahren, dass sie Musik machen….und….ja, dies gewöhnlich hinter einem Kit.

Ich für meinen Part bin gerade dabei noch das ein oder andere Soundgarden Stück einzuüben, was mir sowohl ungeheuren Spaß bereitet, wie auch gleichzeitig Neues abverlangt. Matt Cameron ist und bleibt nun einmal ein Tier (!)

Und falls das für die heutige Episode nicht genug war, hier noch ein schönes Radiointerview mit Wolf Alice und dem Produzenten von „Visions of a life“. Hat Laune gemacht, reinzuhören!

TN:19 Wolf ALice & Justin Meldal-Johnsen

 

Chris

 

 

 

 

 

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